Aufzucht unserer Babys

Zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin wird die Wurfkiste in unserem Hundezimmer, welches sich direkt neben unserer Küche befindet aufgebaut, damit sich die werdende Mutter und unser Rudel mit der neuen Unterkunft vertraut machen können.  Das Innenmaß ist so großzügig gestaltet, dass Mutter und Welpen reichlich Platz auf den flauschigen Vetbetten haben. Da die Wurfkiste in unserer Wohnung aufgestellt wird, können wir das Treiben in und um die Wurfkiste Tag und Nacht verfolgen und gegebenenfalls eingreifen, falls nötig. Gleichfalls wird den Welpen so von der ersten Stunde das Verhalten ihrer Menschenfamilie und die haushaltsüblichen Geräusche (Lachen, Laute Stimmen, Staubsaugen, Töpfe klappern, Fernsehen, Musik, etc.) vertraut gemacht.

 

Bei der Begutachtung der Welpen nach der Geburt werden die Babys von uns gewogen und gekennzeichnet. Erste Eintragungen im Wurfprotokoll werden gemacht.
Unser Tierarzt ist informiert und steht uns in Bereitschaft Tag und Nacht zur Verfügung.

Da das Gewusel in der Wurfkiste groß ist , bleibt  zur Sicherheit unser Nachtlager für die ersten 10 Lebenstage der Welpen neben der Wurfkiste bestehen.

Für die Mutterhündin sind die nächsten Wochen Schwerstarbeit. Sie muss Unmengen an Milch produzieren und umsorgt die Welpen Tag und Nacht. In den ersten Tagen hockt sie derart auf den Welpen, dass sie die Wurfkiste freiwillig meist nur kurz zum sich versäubern verlässt . Wir verwöhnen natürlich unsere Mama in dem wir ihr in den ersten Tagen das Futter in die Wurfkiste bringen. Damit die Kondition der Mutterhündin nicht unnötig unter den Kleinen leidet, achten wir darauf sie besonders hochwertig und sorgfältig zu ernähren. Mehrmals täglich wird ihre Milchleiste und ihr Allgemeinbefinden kontrolliert.

In den ersten vier Wochen nach der Geburt wiegen wir die Welpen einmal täglich.                        

Die Welpen öffnen einer nach dem anderen die Augen und Ohren, fangen das Krabbeln und schließlich das Spielen an. Dazu erweitern wir  den Platz vor der Wurfkiste und statten die Welpen mit geeigneten Spielsachen aus. Man glaubt gar nicht, was alles als Welpenspielzeug geeignet ist. Die kleinen neugierigen Fellnasen kann man mit allem begeistern.

Stunden verbringen wir damit, mit den Welpen zu kuscheln, zu spielen oder ihnen dabei zuzusehen, wie sich die Sinne langsam entwickeln. Dieser innige Kontakt soll sie auf uns Menschen prägen und die Bindung verstärken. Natürlich berücksichtigen wir, dass Welpen nach Aufregung einige Stunden wohlverdienten Schlaf brauchen, damit sie nicht überdreht und nervös werden. Es ist ein tolles Gefühl zufriedenen , satten und gesunden Welpen beim Schlafen zu zusehen.

Mit 14 Tagen werden die Welpen bei uns das erste Mal entwurmt. Wir wiederholen die Entwurmung in 14 tägigen Abstand bis zum Abgabealter.

In der dritten Woche beginnen wir mit dem Zufüttern. Es ist im wahrsten Sinne die Schlacht am kalten Buffet . Alles schlabbert unkoordiniert und läuft durch den Welpenbrei. Die Welpen werden an verschiedene Nahrungsmittel gewöhnt , es wird dem Futter, Quark, Joghurt oder Gemüse-/Obstbrei beigemengt. Der Verschleiß an Küchenrollen ist in dieser Zeit enorm. Man glaubt gar nicht wie viele Seen und wie viele Häufchen die Rasselbande an einem Tag produziert. Die Waschmaschine läuft rund um die Uhr um die Vetbetten die mehrmals täglich ausgetauscht werden, vernünftig zu reinigen.

 

Nach ca. 4 Wochen wird der Tatendrang der Rasselbande so groß, dass unser Zimmer einfach zu klein wird. Somit dürfen die Babys in ihrenAussenbereich ziehen. Zum Schlafen kommen die Welpen dann wieder ins Haus. Wir nehmen sie Abends in die Wohnung, dass sie das Familienleben weiterhin geniessen können und immer ungefähr um die gleiche Uhrzeit, gehen wir nochmals auf Pipirunde und dann ab ins Bett.

Wir errichten im Garten für die Racker einen Welpen-Abenteuerspielplatz , mit vielen verschiedenen Untergründen, Klettermöglichkeiten, Wippen/Wackelbrücke, Flatterbänder, Bällebad , Wassermuschel, Möglichkeiten zum Buddeln/Verstecken und vieles mehr . So werden die Kleinen auf die große Welt vorbereitet. Im Freien können sie sich so richtig entfalten , spielen , raufen , neues entdecken ... und Blödsinn anstellen.

Da wir direkt neben einem grossen Bauernhof wohnen, werden die Babys auch mit ganz vielen Alltagsgeräuschen wie Traktorlärm, Kühe, Schweine, Autos etc konfrontiert.

Nach der 4. Lebenswoche steht unser Haus offen für regelmäßigen Besuch , um die Welpen zu bewundern und mit ihnen zu kuscheln und zu spielen.

Bei all dieser Abwechslung achten wir streng darauf, dass die Welpen in ausgiebige Ruhephasen entspannen und gedeihen können.  


Nach der achten  Woche können die Welpen nach Absprache an die neuen Welpenbesitzer abgegeben werden. Unsere Welpen bekommen einen Sack ihres gewohnten Futters mit, Impfausweis mit den bereits durchgeführten Impfungen sowie zahlreichen Tipps für die erste Zeit. Mit den Welpen, die noch ein bisschen länger bei uns bleiben, besuchen wir regelmässig die Welpenschule in Murten. Damit wir gut sozialisierte Babys abgeben können, besuchen wir auch den Tierpark, gehen auf Städtchenbesuch, erkunden den Wald etc.

Bei Abgabe sind die Welpen mehrmals entwurmt,gechipt und geimpft. Unser Tierarzt hat jeden Welpen einzeln auf Korrektheit kontrolliert und begutachtet. Jeder Welpe erhält ein Wurfabnahmeprotokoll, in dem die Ergebnisse protokolliert sind. Selbstverständlich erhält jeder Welpe eine Ahnentafel unseres Vereins.

 

Ein deutscher Schäferhund ist kein Spielzeug und braucht eine konsequente Führung. Er bringt viel Lernwillen mit, ist ausdauernd, wachsam und keinesfalls mit kurzen Runden um den Block zufrieden. Er bietet sich fast für jede Art von Hundesport, Nasenarbeit, Dog Dance oder Rettungshundearbeit an. Der Schäferhund ist an jeder Form von Zusammenarbeit interessiert. So ist die Erziehung nicht schwierig, durch sein Selbstbewusstsein und seine Trieblage aber absolut notwendig. Härte braucht es nicht, Konsequenz und Motivation führen zum Erfolg.

Wir geben unsere Welpen nur in geeignete Hände ab, dazu gehört:

 

 - das sie aktive Menschen sind

 

- ihrem "Familienmitglied" ausreichend Zeit widmen können

 

- liebevolle Konsequenz und viel Beschäftigung bieten können.

 

- und jedem bewusst ist, was ein deutscher Schäferhund mit sich bringt

 

 

Haben Sie sich über die Rasse umfangreich informiert oder wünschen Sie mehr Infos, dann freuen wir uns auf ein gegenseitiges Kennenlernen.

 

 

Kontakt

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Tel: +41 79 753 56 64

Email: info@theredmaple.ch

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